Donnerstag, 5. Dezember 2013

Des Kaisers neue Körper. Herrschernaturen in der Frühen Neuzeit

Montag,   09. Dezember 2013,   18 Uhr c.t.
Hauptgebäude (Geschwister-Scholl-Platz 1), Hörsaal A 214

Vorlesung Beate Kellner/ Ulrich Pfisterer
(LMU München)

Dienstag, 19. November 2013

POSITIONEN DER KUNSTGESCHICHTE


Round-Table
Kunstgeschichte als Institution

Freitag, den 22. November 2013
17.30 Uhr
Großer Lesesaal des Zentralinstituts für Kunstgeschichte

TeilnehmerInnen
Andreas Beyer, Deutsches Forum für Kunstgeschichte Paris
G. Ulrich Großmann, Germanisches Nationalmuseum
Katharina Krause, Philipps-Universität Marburg
Hermann Parzinger, Stiftung Preußischer Kulturbesitz Berlin
Ulrich Pfisterer, LMU
Julia Voss, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Dienstag, 12. November 2013

Kunstgeschichte und Lebenswirklichkeit um 1900

München, LMU, Institut für Kunstgeschiche, 13. - 14.12.2013
Anmeldeschluss: 13.12.2013

Lebendige Wissenschaft
Kunstgeschichte und Lebenswirklichkeit um 1900
Colloquium

Institut für Kunstgeschichte der
Ludwig-Maximilians-Universität München
Zentnerstr. 31, EG 007
80798 München

Organisation und Konzeption:
Dr. des. Sebastian Fitzner und Dr. Daniela Stöppel

Um kurze Anmeldung per Email wird gebeten.


Empathie und Einfühlung werden gegen Ende des 19. Jahrhunderts massiv
gegen eine rational-positivistisch orientierte Wissenschaft in Stellung
gebracht und die als relativistisch empfundenen Konzepte des Historismus
von der Idee der unmittelbaren Verbindung von Kunst und Leben abgelöst.

Das Colloquium nimmt nun in den Blick, inwiefern die verschiedenen, um
1900 entwickelten Modelle und Theorien in allgemeinerer Weise
konstitutiv für die Moderne werden konnten und wie sie den Kunst- und
Werkbegriff der Avantgarden maßgeblich mitbestimmten. Zudem gilt es -
ebenfalls im Sinne einer kritischen Revision der Moderne - zu prüfen,
inwieweit Begriffe wie "Leben", "Wahrheit", "Form", "Erfahrung",
"Ganzheitlichkeit" oder gar Ideologeme wie "Volk" und "Boden" um 1900
als Gegenmodelle zu entfremdeten Arbeits- und Lebensbedingungen - auch
in der Wissenschaft - taugen konnten, und, ein methodisches
Instrumentarium zu entwickeln, mit dem der durchaus problematischen
Grundkonzeption der Moderne differenziert und kritisch begegnet werden
kann, ohne in gewohnte Dichotomien zu verfallen.

PROGRAMM

Freitag, 13.12.2013

15.00 - 15.30
Sebastian Fitzner/Daniela Stöppel:
Einführung

15.30 - 16.15
Matthias Vogel:
"Der Masse Leben verleihen". Hermann Obrist und befreundete
Kunsttheoretiker zwischen Lebensreform und Reaktion

16.15 - 17.00
Flora Nieß:
Henry van de Veldes Weg zum abstrakten Ornament. Ein 'neuer Stil' zur
Belebung der Lebensrealität

17.00 - 17.45 Imbiss

17.45 - 18.30
Elena Filippi:
"Der Künstler in mir, der mit dem Gelehrten in Konflikt gerät,
andererseits der Practicus, der das Leben sucht!" Fritz Burgers Münchner
Jahre (1906-1914) und die Frage der Authentizität in der
Kunstwissenschaft

19.00 - 20.30
Abendvortrag
Thomas Brandstetter:
Lebendige Kristalle. Vitalismus und Mechanismus um 1900


Samstag, 14.12.2013

10.00 - 10.15
Sebastian Fitzner/Daniela Stöppel:
Begrüßung

10.15 - 11.00
Daniela Bohde:
"Die Form ist das Leben selbst" - die Krise des Formalismus und die
Reanimationen der Form

11.00 - 11.45
Regine Prange:
"Der Impressionismus in Leben und Kunst". Zu Richard Hamanns Kritik
eines Epochenstils

11.45 - 13.30 Mittagspause

13.30 - 14.15
Robin Rehm:
Die Empfindung und das Nichts. Das Schwarze Quadrat von Kazimir Malevi?

14.15 - 14.30 Kaffeepause

14.30 - 15.15
Magdalena Nieslony:
Für und gegen die Bedingtheit der Kunst. Ein Diskurs der russischen
Avantgarde

15.15 - 16.00
Abschlussdiskussion

Donnerstag, 7. November 2013

AUSSTELLUNG: Wettstreit in Erz. Porträtmedaillen der deutschen Renaissance

Ausstellung der Staatlichen Münzsammlung München in Kooperation mit dem Kunsthistorischen Museum Wien, der Staatlichen Münzkabinett Dresden und dem Institut für Kunstgeschichte LMU

  • Zeit: Freitag, 22. bis Samstag, 15. März 2013,
             täglich 10 bis 17 Uhr (außer montags)
  • Ort: Staatliche Münzsammlung
            Residenz, Eingang Kapellenhof
            Residenzstr. 1
Porträtmedaillen sind eine der bemerkenswertesten Erfindungen der Renaissance. Bedeutende Künstler wie Albrecht Dürer, Peter Vischer d. J., Lucas Cranach und Hans Burgkmair haben sich diesem neuen Medium früh zugewandt und schnell konnten sich die reproduzierbaren Bildnisse neben anderen Formen des Porträts etablieren. Zweifellos zählen Medaillen neben Malerei, Skulptur und Druckgraphik zu den Leitmedien der Renaissancekunst im deutschsprachigen Raum.
Medaillen bieten besondere Möglichkeiten, an Personen zu erinnern. Sie dokumentieren das gesteigerte Interesse am Individuum. Als Geschenk verwendet sind sie zudem Zeugnisse der zwischenmenschlichen Beziehungen in unterschiedlichen Gesellschaftsschichten. Durch all das gewährt die Medaillenkultur Einblicke in das Selbstverständnis der Menschen der frühen Neuzeit.
In der in einem Gemeinschaftsprojekt der Staatlichen Münzsammlung und dem Institut für Kunstgeschichte der LMU München erarbeiteten Ausstellung werden mehr als 200 deutsche Renaissancemedaillen aus einigen der bedeutendsten Sammlungen Europas vorgestellt, die dieser ›Wettstreit in Erz‹ hervorbrachte. Die Ausstellung wird im Anschluss in den Münzkabinetten des Kunsthistorischen Museums Wien und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gezeigt werden.

Die Eröffnung wird am 21. November 2013 um 18.30 Uhr im Schwarzen Saal
der Residenz München (Eingang vom Brunnenhof) stattfinden.

Um Anmeldung wird bis zum 20. November gebeten unter
info@staatliche-muenzsammlung.de.



Samstag, 12. Oktober 2013

Schreibwerkstatt für AbsolventInnen



(auch für fortgeschrittene Studierende                   des Elitemasters Aisthesis)
 
Unter Leitung von Prof. Dr. Christoph Wagner in 
Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Nils Büttner


Seit Sommer 2013 haben die Herausgeber des Journals für Kunstgeschichte gewechselt. Damit ist vor allem der Wunsch verbunden, ein seit vielen Jahren etabliertes Publikationsorgan weiter zu pflegen, das über die Rezension relevanter Neuerscheinungen einen gewichtigen Beitrag zur Standortbestimmung des aktuellen Fachdiskurses in der Kunstgeschichte leistet. Auch weiterhin soll Kurzbesprechungen und detaillierten Rezensionen gleichermaßen ein Forum gegeben werden. Der Fokus liegt dabei deutlich auf der Besprechung von Einzelwerken, die ihrer Bedeutung gemäß besprochen und kritisch gewürdigt werden sollen. Den Forschungsinteressen der Herausgeber gemäß, sollen ebenso bildwissenschaftliche Themen und Neuerscheinungen zur deutschen, italienischen und niederländischen Kunst- und Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit, aber auch zur Moderne verstärkt in den Blick genommen werden. Hinzukommen auch die für die Kunstwissenschaft zunehmend wichtiger werdenden Forschungsfelder zur Fotografie- und Filmgeschichte, zur außereuropäischen Kunst, zur Gegenwartskunst oder zur Kunsttheorie und Ästhetik, um die ganze Bandbreite der kunstwissenschaftlichen Diskurse abzubilden. 
Im Rahmen einer Schreibwerkstatt wollen wir ausdrücklich auch den wissenschaftlichen Nachwuchs einbinden und fördern: Absolventinnen/Absolventen und fortgeschrittene Studierende haben die Möglichkeit, aus den Forschungsfeldern ihrer Abschlussarbeiten aktuelle Neuerscheinungen zu besprechen und redaktionell betreute Rezensionen im Journal für Kunstgeschichte neben den Rezensionen etablierter Fachkolleginnen und -kollegen zu publizieren. Es versteht sich, dass wir auch in Zukunft solche Autoren suchen, die als aufmerksame und kritische Leser ihre Beobachtungen mit anderen teilen wollen. Wer also liest und sich herausgefordert fühlt, sei uns herzlich als Autorin oder Autor willkommen!

Nils Büttner und Christoph Wagner


Kontakt/Rezensionsvorschläge: christoph.wagner@ur.de   nils.buettner@abk-stuttgart.de


Montag, 7. Oktober 2013

Call for Paper Matratze / Matritze (Bremen, 15-18 May 14)

Bremen, 15. - 18.05.2014
Eingabeschluss: 15.10.2013

Matratze/ Matrize: Substanz und Reproduktion im Wohnen. Konzepte in
Kunst und Architektur.

Internationale Tagung des Forschungsfeldes „wohnen+/-ausstellen“ in
der Kooperation des Instituts für Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik
an der Universität Bremen mit dem Mariann Steegmann Institut. Kunst &
Gender.

Matratze/
hingeworfenes Ding, auf dem wir uns ausbreiten, schlafen, ruhen,
lieben, beglücken, regenerieren, faulenzen, träumen, uns verwunden,
erholen, quälen, reproduzieren, entziehen, die wir beflecken, unter
und in der wir verstecken, einnähen, unter der das Verdrängte,
Unheimliche lauert, auf der wir gesunden und sterben…

Matrize/
Mutterform, die prägt, kopiert, dupliziert, vervielfältigt, die
Schrift und Bild speichert, die Nachkommen hervorbringt, reproduziert,
wiederholt, die lichtempfindlich reagiert, die Gedrucktes erzeugt, zu
Wissendes überträgt und verteilt, die Gerüche hinterlässt, aufzeichnet…
Mit dieser Tagung werden Beziehungen zwischen Alltag, Wissen,
Subjektivierung in körperanalogen Medien des Wohnens und ihren
Zeigestrukturen thematisiert. Zentral ist dabei die Verschränkung von
Objekten, ihren Materialitäten, ästhetischen Strukturen und
Bedeutungskontexten produktiv zu machen. Die Matrize dient als
Theoriefigur, Wohnen in der Spanne von Substanzialität und
Repräsentation zu denken. Auch die Matratze ist eine solche
Theoriefigur, doch ist sie in doppelter Position, da sie zugleich den
Gegenstandsbereich der Tagung darstellt.

weitere Informationen: http://arthist.net/archive/5740

Vortragsvorschläge (Titel, Abstract max. 500 Wörter, biographische
Angaben) reichen Sie bitte bis zum 15.10.2013 per E-Mail ein:
katharina.eck@msi.uni-bremen.de

Konzept und Tagungsleitung:
Prof. Dr. Irene Nierhaus
Institut für Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik/ Universität Bremen
und Mariann Steegmann Institut. Kunst&Gender

Dr. Kathrin Heinz
Mariann Steegmann Institut. Kunst&Gender
Koordination/Organisation:

Katharina Eck, M.A.
Mariann-Steegmann-Stipendiatin

Mariann Steegmann Institut. Kunst&Gender
c/o Universität Bremen
SFG 1410/1420
Enrique-Schmidt-Str. 7
28359 Bremen
Katharina.eck@msi.uni-bremen.de
www.mariann-steegmann-institut.de

Freitag, 20. September 2013

Tagung: Sehen in Bewegung - Konfigurationen der Zeit

Das Internationale Netzwerk für Kunstgeschichte / Réseau International d'Histoire de l'Art (mit Sitz am Pariser Institut National d'Histoire de l'Art) in Zusammenarbeit mit dem Masterstudiengang "Aisthesis. Historische Kunst- und Literaturdiskurse"  veranstaltet ein

Forschungsatelier für Doktoranden zum Thema 
"Sehen in Bewegung - Konfiguratuionen der Zeit"
 
 30. September - 4. Oktober 2013
 
 

Die Frage nach den Zeitstrukturen von Bildern wurde in der Kunstgeschichte lange vor allem mit Blick auf die Historienmalerei und -skulptur aufgeworfen. Dieses Forschungsatelier möchte das Thema jedoch aus einem anderen Blickwickel betrachten. Im Mittelpunkt stehen nicht allein narrative Strukturen, sondern darüber hinaus die Prozesse und Verfahren, durch die Kunstwerke die Zeitlichkeit des Sehens als Prozess nachvollziehbar machen.

Die Tagung findet im Bischöflichen Seminar Eichstätt, Collegium Willibaldinum, Jesuitenrefektorium (Leonrodplatz 3, Eichstätt) statt.