Donnerstag, 12. September 2013

Tagung „Selbst-Bilder, Zeit-Bilder. Autoportrait und Zeit in Literatur und Bildender Kunst“

20 Referentinnen und Referenten beschäftigen sich vom 19. bis 21. September an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) mit dem Oberthema „Selbst-Bilder, Zeitbilder: Autoportrait und Zeit in Literatur und Bildender Kunst“. Das Symposium wird veranstaltet vom Lehrstuhl für Romanische Literaturwissenschaft I (Prof. Dr. Barbara Kuhn).

Das Selbstporträt in Literatur und Bildender Kunst ist eine Gattung, die eine in hohem Maße selbstreflexive Kunstform darstellt. Die Referentinnen und Referenten des Symposiums werden sich ihr aus Perspektive der Philosophie, der Kunst- sowie der Literaturwissenschaft nähern. Auf dem Programm der Tagung stehen unter anderem Vorträge über „Rembrandts Gesichter. Selbstentwurf und Zeitlichkeit“, „Sprechende Malerei: Das Selbstportrait in der Literatur des Siglo de Oro“ sowie „Techniken des Autoportraits in Cellinis Vita“.

http://www.ku.de/slf/romanistik/literaturwissenschaft/romanlitwi1/aktuelles/

 

Freitag, 9. August 2013

SKULPTUR PUR! Hauptseminar, Wahrnehmungslabor und Internationales Symposium


Prof. Dr. Christoph Wagner (Regensburg)

HAUPTSEMINAR MIT WAHRNEHMUNGSLABOR 18. - 19. Sept. 2013

I N T E R N A T I O N A L E S   S Y M P O S I U M  20. - 21. Sept. 2013

Blockveranstaltung in der Kunsthalle Mannheim
Anmeldung für Studierende des Elite-Masterstudiengangs: christoph.wagner@ur.de
(die Teilnahme am Symposium ist Bestandteil des Hauptseminars)



Hauptseminar Skulptur pur: 

Kurzvorträge zu Wahrnehmungsprozessen, Materialstrukturen, ästhetischen Grundfragen der Skulpturen der Mannheimer Kunsthalle
Mi.-Do., 18.-19.9., 11-18 sowie Fr., 20.9., 11-13 
 
Mi. 18 Uhr: Kunst im Dialog:  
Der beschleunigte Blick: Was verraten uns Blickbewegungsanalysen mit Hilfe des Eye-Trackingverfahrens über die Ästhetik der Skulptur?

Wahrnehmungslabor:  

Während des wissenschaftlichen Rahmenprogramms können die Seminarteilnehmer und Museumsbesucher im Rahmen eines zweitägigen Wahrnehmungslabors experimentell neueste Möglichkeiten der Blickbewegungsanalyse mittels Eye-Tracking-Verfahren kennen lernen und selbst unter Anleitung des Teams des Lehrstuhls für Kunstgeschichte der Universität Regensburg ausprobieren.


Symposium: 

Im Rahmen der Ausstellung „Nur Skulptur!“ veranstaltet die Kunsthalle Mannheim, gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Universität Regensburg, ein internationales Symposium mit dem Titel „Skulptur pur“. Am Beispiel der Werke aus der Mannheimer Sammlung werden aktuelle Fragen zur Plastik und Skulptur interdisziplinär aus dem Blickwinkel der Kunstgeschichte, Medien- und Bildwissenschaft sowie Psychologie diskutiert. Ziel der Tagung ist es, Erkenntnisse im Hinblick auf die Präsentation, Wahrnehmung und Vermittlung von Werken der Bildhauerkunst zu gewinnen, die sich auch für die zukünftige Sammlungspräsentation im Neubau der Kunsthalle anwenden lassen. Parallel werden neueste Forschungen zur Skulptur in einem Wahrnehmungslabor vermittelt.

In der Ausstellung „Nur Skulptur!“ steht die Mannheimer Sammlung im Zentrum, die einen bemerkenswerten Überblick der Bildhauerkunst von der Moderne bis ins 21. Jahrhundert liefert. Mit 431 Werken von Auguste Rodin über Henry Moore bis Thomas Hirschhorn nutzt die Kunsthalle ihre Ressource und interpretiert – in Zusammenarbeit mit Bogomir Ecker, John Bock, Thomas Hirschhorn, Thomas Rentmeister, Roman Signer und Kiki Smith – rund die Hälfte der Bestände aus zeitgenössischer Sicht.

http://www.kunsthalle-mannheim.eu/ausstellungen/aktuelle-ausstellungen/

Programm 

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MITTWOCH, 18. SEPTEMBER 2013

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Hauptseminar SKULPTUR PUR
Kunsthalle Mannheim, 11 - 18 Uhr
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DONNERSTAG, 19. SEPTEMBER 2013

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Hauptseminar SKULPTUR PUR
Kunsthalle Mannheim, 11 - 18 Uhr
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FREITAG, 20. SEPTEMBER 2013

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Internationales Symposium

13.30–14.00 Uhr Begrüßung und Einführung
Prof. Dr. Christoph Wagner, Dr. Ulrike Lorenz

14.00–14.45 Uhr
Auseinandersetzungen mit der Schwerkraft. Materialien und Oberflächen der Skulptur

Prof. Dr. Monika Wagner, Kunstgeschichtliches Seminar, Universität Hamburg

14.45–15.30 Uhr

Nothing before, nothing beyond: what really means “pure sculpture” in the context of modern historiography
Prof. Thierry Dufrêne, Nationalinstitut für Kunstgeschichte, Paris

15.30–15.45 Uhr Kaffeepause

15.45–16.30 Uhr
Mapping the eye: Tastendes Auge und bewegter Blick in der Ästhetik der Skulptur
Prof. Dr. Christoph Wagner, Institut für Kunstgeschichte, Universität Regensburg

16.30–17.15 Uhr

Neuronale Korrelate multisensorischer Integration: Sehen, hören, tasten
Prof. Dr. Mark William Greenlee, Institut für Experimentelle Psychologie, Universität Regensburg

17.15–18.00 Uhr
Maßlos und widerständig.
Thomas Hirschhorns „andere Räume“

Mag. Stefanie Patruno, Kunsthalle Mannheim

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SAMSTAG, 21. SEPTEMBER 2013

.................................................................................................. 9.30–10.15 Uhr
Relationen. Abstoßung und Affirmation des Sockels

Prof. Dr. Johannes Myssok, Kunstakademie Düsseldorf
 
10.15–11.00 Uhr
Struktur, Rhythmus, Geste – Zur Dynamisierung des Raumes in der Plastik des Informel

Prof. Dr. Christoph Zuschlag, Institut für Kunstwissenschaft und Bildende Kunst, Universität Koblenz-Landau

11.00–11.15 Uhr Kaffeepause
 
11.15–12.00 Uhr
Embodiment: Körpermotive und Körpergedächtnis. Eine sportpsychologische Perspektive
Prof. Dr. Petra Jansen, Institut für Sportwissenschaft, Universität Regensburg


12.00–13.00 Uhr Mittagspause

 
13.00–13.45 Uhr
Konfrontieren, eintreten und substituieren. Begegnungen zwischen Skulptur und Rezipient.
Prof. Dr. Peter J. Schneemann, Institut für Kunstgeschichte, Universität Bern

 
13.45–14.30 Uhr
Skulptur virtuell: Augmentierte und virtuelle Realität in der Plastik
Prof. Dr. Christian Wolff, Institut für Information und Medien, Sprache und Kultur, Universität Regensburg


14.30–15.15 Uhr 
Stur Skulptur. Ein Bildhauermuseum: Last oder Herausforderung?
Dr. Arie Hartog, Direktor Gerhard-Marcks-Haus, Bremen

15.15-15.30 Uhr Résumé


Links:
 http://www.uni-regensburg.de/philosophie-kunst-geschichte-gesellschaft/kunstgeschichte/index.html
 

Donnerstag, 27. Juni 2013

"Ein Staunen, das schon Erschrecken wäre" - Michelangelos Gestaltung der Sixtinischen Kapelle

Prof. Dr. Jürgen Müller (TU Dresden)
Vortrag am Dienstag, den 2. Juli 2013, um 18:15
am Institut für Kunstgeschichte der LMU München 

Kunst-Diskurse der Frühen Neuzeit

Studientag am 28. Juni 2013
 München, Institut für Kunstgeschichte der LMU

http://www.kunstgeschichte.uni-muenchen.de/aktuelles/kunst-diskurse/index.html

Programm

14.15 Einführung
14.30
Francesca Borgo (Harvard University/Kunsthistorisches Institut in Florenz, Max-Planck-Institut)
"Leonardo's Battlefields: Antagonism and Representation in Early Modern Italian Art and Theory"
15.30
Jennifer Morris (Princeton University/Zentralinstitut für Kunstgeschichte München)
"Magic and the Question of Demystification in Post-Reformation Art"
16.30
Kaffee
17.00
Pablo Schneider (HU Berlin)
"Das fordernde Bild - Motiv und Moral in der Frühen Neuzeit"
18.00
Cristina Ruggero (Bibliotheca Hertziana Rom)
"'Geschenkt ist geschenkt': Filippo Juvarras 'Disegni di Prospettiva Ideale' für August den Starken (1732)"

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich

Mittwoch, 12. Juni 2013

FilmGeschichteSehen in Wissenschaft und Praxis


Transdisziplinäres Symposium "FilmGeschichteSehen in Wissenschaft und Praxis"

Veranstalter: Joël Graf, Matthias Kuhnert, Sevan Pearson, Sebastian Rojek, Felix de Taillez und Anna Ullrich des Promotionsprogramms Modern History der LMU München (ProMoHist) in Zusammenarbeit mit der Abteilung Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF), München
Zeit: 13:30 Uhr - 18:30 Uhr
Ort: Audimax der Hochschule für Fernsehen und Film München (Bernd-Eichinger-Platz 1, 80333 München)
am 21.06.2013

Dass Geschichtsvermittlung für die breite Öffentlichkeit nicht primär durch wissenschaftliche Publikationen erfolgt ist unbestritten. Zahlreiche Medien und Deutungen ringen um die Aufmerksamkeit des Publikums. Eine Sonderrolle nehmen hierbei (Dokumentar-) Filme ein. Sie erreichen zumeist einen ungleich größeren Rezipientenkreis als rein wissenschaftliche Publikationen und entstehen häufig unter der Beteiligung wissenschaftlicher Fachleute. Nichtsdestotrotz scheinen Vorurteile auf beiden Seiten groß: Filmemacher/innen, denen die historische Forschung fremd ist, und Historiker/innen, die der Aufarbeitung und Darstellung historischen Geschehens im Fernsehen mit Skepsis gegenüberstehen.
Den angesprochenen Problemen widmet sich das transdisziplinäres Symposium „FilmGeschichteSehen in Wissenschaft und Praxis“. Ziel der Veranstaltung ist es, Praktiker aus den Bereichen Film und Geschichtswissenschaft zusammenzubringen, um über die Bedingungen, Grenzen und Möglichkeiten einer Zusammenarbeit zu diskutieren: Das Gespräch zwischen Filmschaffenden und HistorikerInnen soll nicht über-, sondern vielmehr miteinander geführt werden.

http://www.promohist.geschichte.uni-muenchen.de/aktuelles/symposium-fimgeschichtesehen/index.html